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DR Kongo: Fragen zur Verwendung von Mitteln für die Ebola-Bekämpfung
Der Generaldirektor der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (Africa CDC), Jean Kaseya, hält sich seit dem 13. Oktober in der DR Kongo auf. Im Rahmen seines Besuchs äußerte er sich am 14. Oktober in Kinshasa zur Finanzierung der Bekämpfung der Bundibugyo-Ebola-Epidemie. Nach seinen Angaben wurden insgesamt 926,66 Millionen US-Dollar von Gebern bereitgestellt. Jedoch habe sich bei einer Sitzung mit dem Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit (INSP) die Verwendung von lediglich rund 200 Millionen US-Dollar zurückverfolgen lassen. Davon sei nur die Hälfte bereits eingesetzt worden. Die Nutzung der weiteren 700 Millionen sei also nicht nachvollziehbar. Gleichzeitig hätte nur eine geringe Zahl der Umsetzungspartner an der Sitzung teilgenommen und Informationen über die erhaltenen Mittel sowie deren Verwendung vorgelegt.
Der kongolesische Gesundheitsminister Roger Samuel Kamba kündigte daraufhin Maßnahmen gegen Organisationen an, die die Verwendung der erhaltenen Mittel nicht ausreichend nachweisen können. Umsetzungspartner müssten der Regierung darlegen, wie die bereitgestellten Mittel verwendet wurden. Andernfalls drohe ihnen der Entzug ihrer Akkreditierung. Der Minister erklärte zudem, dass die mangelnde Transparenz die Gespräche mit internationalen Finanzinstitutionen erschwere.
Der Artikel ist auf Französisch bei ACTUALITE CD erschienen.